rivezhead Keine Zielgruppe

  Startseite
  Über...
  Archiv
  V. Stahlhelm zum Fahrradhelm
  Alles Müller, oder was ??
  Der Sinn des Lebens
  Sommer....
  Good old Germany
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

   Schlachtfeld Deutschland
   Strukturen der Zerstörung
   Guide to Electronic Music
   Skinny Puppy Achiv
   Leviathan Annihilation Party
   Zyllyth 's Blog



http://myblog.de/rivezhead

Gratis bloggen bei
myblog.de





Es ist viertel vor Fünf morgens und ich befinde mich ein wenig in Philosophierlaune...
Daher hab ich für euch meine Ansichten zum Sinn des Lebens, den Leuten die dannach suchen und die Probleme, die sich ergeben, wenn man auf seine Frage eine Antwort bekommt, die man nicht hören will, zusammengestellt.
Ach, der Ordnung halber: In guter alter Tradition wird auch hier wieder auf die Rechtschreibung geschissen!
_______________________________________________

Mir gehen die Leute auf den Sack, die permanent nach dem Sinn des Lebens suchen. Nehmen wir mal an, im gesammten Universum würde kein Leben existieren. Würde das universumstechnisch gesehen etwas ändern? Nein. Würde es nicht. Wenn wir mit uns selbst ehrlich sind, dann ist das menschliche Leben, oder allgemeiner gefasst, das Leben generell sowas wie ein goldener Aschenbecher.
Im ersten Moment ist man versucht zu sagen "Wow, wie einzigartig und wertvoll", aber dannach erkennt man sofort, dass es eigentlich nur Nippes ist. Schön anzusehen, aber nutzlos.
Nun ist der Mensch aber (zumindest auf diesem Planeten) die einzige Lebensform, die Mutter Natur mit gerade soviel Grips gestraft hat, dass sie erkennt, wie jämmerlich sie eigentlich ist. Mir persönlich ist das egal. Ich bin stark genug der Wahrheit ins Gesicht zu sehen, ohne winselnd zusammen zu brechen. Fast alle anderen Menschen sind das leider nicht.
Und hier beginnt das Urproblem unserer Spezies, die Wurzel allen Übels. Die Menschen können sich nicht damit abfinden. "Ich nutzlos? Meine gesammte Existenz? Nein, das DARF nicht sein! Ich bin doch so toll und wichtig...."
Und hier beginnt das Unheil durch den Selbstbetrug. Die Leute erfinden Götter um sich selbst aufzuwerten. Höhere Wesen, die alles beherrschen und die einen Narren an uns Schwächlingen gefressen haben, ja die sogar unser Ebenbild sind.
Gibt es ein besseres Beispiel für oberflächlichen Größenwahn, der das eigene, zweifelnde Selbstbewusstsein verdecken, am besten sogar ersetzen soll?
Im Namen dieser Götter führen sie dann Kriege, um die zweite verzweifelte Maßnahme der Verdrängung zu bediehnen: Die Macht über andere. Nach dem Motto: "Wenn ich schon klein und winzig bin, dann will ich zumindest Herrscher über dieses Schmierentheater 'Erde' sein..."
Deshalb gibt es Diktatoren. Jammergestalten, die vergessen wollen, dass sie ein Wurm sind, indem sie andere Würmer treten...
Kapitalismus ist übrigens nichts anderes, als die Kunst aus dem oben genannten Gewinn für die allgemeinheit herraus zu schlagen. Auch der Millionär ist eine Art Diktator. Seine Macht kommt eben durch seinen Reichtum, aber das ist nur eine Zwischeninstanz zur Verschleierung.
Oder das Durchs-Leben-Rennen: Kindergarten,Schule,Studium,Job... bloß nicht innehalten! Immer schön die Nase in endlose Zahlenkolonnen oder sonstigen Kauderwelsch stecken. Das beruhigt und lenkt so schön ab! Nur nicht aufschaun. Schnell ein Auto, dann ein Haus, dann eine Weltreise, dann ein Zweit-Wagen oder Ferienhaus...
Diese Gattung ist die Erbärmlichste von allen! Wie der Hamster in seinem Laufrädchen! Immer bienenfleißig am Werkeln und doch treten sie auf der Stelle!
Und dann, mitte 50 kommt die Ernüchterung!
"Hab nen Arsch voll Geld, aber soviel Arbeit, dass ich keine Zeit zum Ausgeben hab... Hab weder Freunde, noch Familie und meine Gesundheit ist durch den Stress und die vielen Überstunden im Arsch. Verdammt...!"

Nein sowas aber auch! Dann zwängt man sich nochmal schnell in enge Lederklamotten, kauft sich ein Motorrad und versucht hektisch das Leben, das man nie hatte nachzuholen. Aber es ist zu spät... Pech gehabt. Tod mit 55 durch Magengeschwür. 50 Mille auf nem Nummernkonto in der Schweiz, 3 Häuser, 1000 Nutten unter denen man auswählen kann, wenn man will. Und doch ist man im Prinzip ein armes Schwein, denn der Tod kümmert sich nicht darum!
Dem lieben Sensenmann ist es egal ob man Rockefeller oder en armer Penner ist, ob man groß, klein, dick,dünn, schön oder häßlich ist. Hier sind wieder alle gleich! Und werden wieder zu dem, aus dem sie hervorgegangen sind und daß sie eigentlich ihr ganzes Leben lang waren: ein häuflein Asche im goldenen Aschenbecher des Universums.



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung